Sexualtherapie in Berlin

In meinen Praxisräumen in Berlin- Lichtenrade biete ich Begleitung bei sexuellen Themen an.

Dabei geht es in der Sexualtherapie um Schwierigkeiten auf der körperlichen Ebene, denen häufig ein seelisches Leiden zugrunde liegt.

In-Beziehung-Sein

Wir alle sind „in Beziehung“. Immer. Mit Allem was wir denken und tun, wirken wir auf uns und unsere Mitmenschen ein.

Die Beziehung zu uns selbst stellt dabei eine wichtige Grundlage dar, um mit anderen in Beziehung zu treten.

Es kann in der Sexualtherapie darum gehen, dich in deiner Selbstliebe zu bestärken und früh übernommene Glaubenssätze aufzuspüren.

Was heißt es nun, in einer Paarbeziehung zu sein?

Es gibt so unendlich viele Bilder und gesellschaftliche Vorstellungen davon, wie eine Beziehung zu sein hat, dass es manchmal schwierig sein kann, das Eigene zu finden.

Wir alle haben bewusste oder unbewusste Bilder davon im Kopf, was es heißt „Frau zu sein“, „Mann zu sein“ oder auch „zusammen zu sein“.

Mein Ansatz in der Sexualtherapie

Mein Ansatz konzentriert sich auf die Beziehungsdynamik. Mir geht es nicht darum zu beurteilen, was „richtig“ oder „falsch“ ist, sondern zu beleuchten, wie Du in Beziehung gehst, mit welchen vielleicht unbewussten Haltungen Du in Deiner Partnerschaft bist, wie und auf was Du reagierst. Wann sozusagen „Deine Knöpfe“ gedrückt werden.

Häufig stecken hinter sexuellen Problemen ganz andere Themen. Es kann sich lohnen, die Wurzel und Ursache dieser Schwierigkeiten zu ergründen, um für sich mehr Freiheit und Handlungsspielraum zu bekommen.

Was bedeutet Beziehung für mich?

Ich glaube nicht, dass Beziehungen dafür da sind, um „einfach nur schön“ zu sein. Wenn wir uns dafür öffnen, können Partner/ innen die Menschen sein, die uns am schmerzlichsten den Spiegel vorhalten und uns unsere Schattenseiten aufzeigen. Gleichzeitig können wir mit ihnen die tiefste Liebe und das schönste „Angenommen-Sein“ erleben. Beziehungen können uns eine wundervolle Plattform bieten, um zu wachsen.

Die Schatten der Vergangenheit

Weil wir alle in unserer Kindheit durch die erste und wichtigste Bindung an die Eltern (oder die Menschen, die uns aufgezogen haben) geprägt sind, wiederholen wir häufig diese früh gelernten und fest eingeprägten Beziehungsmuster. Solange wir nicht hinschauen und die Verantwortung für unser Handeln und unsere Gefühle übernehmen, können Beziehungen für uns zu ewig wiederkehrendem Leid und Elend werden. Es wirkt sehr befreiend, sich die unbewusst ablaufenden Mechanismen genau anzusehen und sie Stück für Stück aufzulösen. Dann müssen wir unsere Partnerin/ unseren Partner auch nicht mehr für unser Glück verantwortlich machen.

Für wen eignet sich Sexualtherapie?

  • Lebst Du in einer Beziehung und alles scheint festgefahren? Streitet ihr nur noch oder findet gar keine Art mehr, miteinander zu reden?
  • Hast Du Probleme in Deiner Sexualität oder in der Sexualität mit Deinem Partner/ Deiner Partnerin? (Probleme, zum Orgasmus zu kommen, Lustlosigkeit, eine/r möchte häufiger Sex als der/die andere, Du hast geheime Wünsche und Phantasien, die Du Dich aber nicht traust, zu kommunizieren, Erektionsschwierigkeiten, eine/r von euch hat noch eine sexuelle Beziehung zu einem anderen Partner/ Partnerin …)
  • Weißt Du eigentlich gar nicht, was Du willst?
  • Bist Du unzufrieden mit der Beziehungsform > Monogamie, offene Beziehung?
  • Hast Du seit langer Zeit keine Beziehung mehr gehabt und wünschst Dir eine Partnerin/ einen Partner?

Meine Erfahrungen

Viele Jahre meines Lebens machte ich immer wieder dieselben Erfahrungen in Beziehungen. Am Anfang war alles aufregend und schön. Nach einiger Zeit dann hatte ich das Gefühl, selbst gar nicht mehr richtig anwesend zu sein, mich sehr mit „meiner Art“ zurückgezogen zu haben. Das machte mich häufig wütend und hilflos. Der Sex wurde weniger und hörte schließlich ganz auf und früher oder später trennte ich mich in dem Gefühl, „beziehungsunfähig“ zu sein. Auf körperlicher Ebene litt ich jahrelang unter chronischem Vaginalpilz, hatte häufig Blasenentzündung und schließlich veränderte Zellen am Gebärmutterhals, eine Vorstufe von Krebs.

In vielen Jahren der Selbsterfahrung, tantrischer Arbeit und Sexualtherapie entdeckte ich verschiedene Glaubenssätze, die immer wieder eine tiefe Verbindung zu meinen Partnern verhinderten.

„Wenn ich geliebt werden will, muss ich mich anpassen und immer lieb und nett sein, sonst mag der andere mich nicht mehr.“

„Wenn ich wirklich ganz so lebe, wie es mir entspricht, werde ich nie mit einem Menschen zusammenbleiben können.“

In meinem tiefsten Inneren fühlte ich mich wertlos.

Ich bin selbst durch viele Tiefen und Höhen in Partnerschaften gegangen. Erst als ich wirklich anfing, zu mir zu stehen und mich so zu lieben, wie ich bin, begann meine Beziehungsfähigkeit zuzunehmen.

Jetzt finde ich es wichtig, Konflikte auszuhalten und nicht immer gleich zu versuchen, es dem anderen Recht zu machen.

Mein Angebot

Orientierend an dem Differenzierungsansatz der Sexualtherapeuten Ulrich Clement und David Schnarch möchte ich Menschen ermutigen, sich auf den Weg zu sich selbst aufzumachen. Darunter verstehe ich ein Herausfinden, was wirklich MEINE ganz eigenen Wünsche sind, unabhängig von meinem Partner/ meiner Partnerin. Wie möchte ich leben? Was möchte ich verwirklichen? Wie stelle ich mir eine erfüllende Sexualität vor?

Nicht immer passen die Vorstellungen zweier Menschen zusammen und es kostet viel Mut und Kraft, zu sich zu stehen und die eigenen Träume zu bewahren. Aus meiner Erfahrung können wir so unsere Partner/innen noch einmal ganz neu kennen und lieben lernen.

Erkennen wir unsere Muster und Konditionierungen in Bezug auf unsere Beziehungen und lassen mehr und mehr zu, dass unser gesamtes Mensch-Sein in die Beziehung und unsere Sexualität fließt, können wir darin eine Quelle der Inspiration und Lebensfreude für uns entdecken.

Lieben kann dann Heilung bedeuten.